Duitse Burgemeester: Providers zijn telecomcowboys, eerst schieten en dan pas praten.

dinsdag, 03 november 2009 - Categorie: Berichten Internationaal

In de Duitse gemeente Bopfingen-Aufhausen wordt al jarenlang strijd gevoerd tegen de komst van een extra zendmast voor mobiele telefonie. De bevolking wil ook dat de stralingsbelasting, die natuurlijk zoals altijd ver onder de (ondeugdelijke) wettelijke normen ligt, verlaagd wordt.
In de discussie doet de burgemeester een opmerkelijke uitspraak: ''Providers zijn net telecomcowboys, eerst schieten ze en dan pas willen ze praten''.


Bron: Schwäbische Post 3 nov. 2009

Auteur: Dorothea Gundling

„Die sind wie ein Mobilfunk-Cowboy“
Ortsvorsteher: Aufhausen strebt nach wie vor einvernehmliche Regelung mit dem Mobilfunkbetreiber O2 an

Einem Kampf, ähnlich wie David gegen Goliath, gleichen derzeit die Auseindersetzungen zwischen der Arbeitsgruppe „Mobilfunk” in Bopfingen-Aufhausen und dem Mobilfunkbetreiber O2.

Bopfingen-Aufhausen. Vordergründig geht es dabei um die Verhaltensweise des Mobilfunkbetreibers, der sich, so Aufhausens Ortsvorsteher Helmut Stuber, „nicht korrekt verhält”. Inzwischen sende O2 von der Mobilfunkanlage des Betreibers E-Plus, sagte Stuber. Das sei so aber nicht ausgemacht gewesen, machte Helmut Stuber am Dienstagabend im Vereinsheim der Egerhalle seinem Ärger Luft.
Knapp 40 Interessierte, darunter auch Bürgermeister Dr. Bühler sowie einige Mobilfunkgegner aus Röhlingen, waren zu der Informationsveranstaltung zur Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlen nach Aufhausen gekommen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Messwerte befinden sich alle unter der gesetzlich vorgeschriebenen Grenze. Wie im weiteren Verlauf der Informationsveranstaltung zu erfahren war, hat der Mobilfunkbetreiber O2 in einer mit dem Städte- und Gemeindetag geschlossenen Vereinbarung zugesagt, die Kommunen in die Suche nach einem Standort für die Mobilfunkanlage einzubinden. Der Standort sollte so gewählt werden, dass sich die „Strahlenbelastung für Aufhausen in Grenzen hält”, sagte Ortsvorsteher Helmut Stuber.

Mit dem im November 2005 von der Stadt Bopfingen vorgeschlagenen Standort (Hofstelle von Georg Abele im Senkenbachtal) habe sich O2 jedoch nicht einverstanden erklärt. Vielmehr habe man, so O2, Interesse an einem höher gelegenen Punkt, wie etwa dem Tonnenberg. Daraus sei jedoch nichts geworden, erklärte der Ortsvorsteher. Ein weiterer Vorstoß des Anbieters sei ebenfalls im Sande verlaufen. Seit einem Jahr höre man nichts mehr von O2.

Aufgeben wolle man jedoch nicht, sagte Stuber. Man sei nach wie vor an einer einvernehmlichen Regelung mit O2 interessiert. Konkret gehe es darum, „ob der Betreiber bereit ist, so wie E-Plus, die Sendeleistung herunterzufahren, um die Strahlenbelastung für die Bevölkerung zu reduzieren”.

Zwingen könne man den Betreiber zu gar nichts, redete anschließend Bürgermeister Gunter Bühler Tacheles. Auch habe man keinerelei Handhabe gegen den Mobilfunkbetreiber vorzugehen. Wörtlich sagte der Bürgermeister: „O2 verhält sich wie ein Mobilfunk-Cowboy: Zuerst schießen und dann reden”.

Voor het oorspronkelijke artikel zie:
www.schwaebische-post.de/ueberregional/sport/ .



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