Stuttgart: Partijen die kritisch staan tegenover zendmasten winnen gemeenteraadsverkiezingen.

donderdag, 25 juni 2009 - Categorie: Berichten Internationaal

In Stuttgart hebben de partijen die kritisch staan tegenover de verdere uitbreiding van zendmasten voor mobiele telefonie een stralende overwinning geboekt. De Groenen werden in Stuttgart zelfs de grootste partij. Met 25,3 % van de stemmen komen zij op 16 zetels in de gemeenteraad. CDU en SPD verliezen de meerderheid.

Bron: Bismarckinitiative 25 juni 2009

Kommunalwahl Stuttgart 2009
Demokratie gewinnt gegen Arroganz – Mobilfunkkritiker im Gemeinderat
„Erdbeben in Stuttgart“,
„Die Macht des Volkes“,
„Die Demokratie lebt“

... neue Töne in den Stuttgarter Zeitungen zum sensationellen Stuttgarter Kommunalwahl­ergebnis.
Die GRÜNEN werden stärkste Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat mit 25,3 % (16 Sitze), das Parteifreie Bündnis SÖS (Stuttgart Ökologisch Sozial) erreicht 4,6 % (3 Sitze), die LINKE 4,5 % (2 Sitze), die Opposition gewinnt damit 8 Sitze hinzu, CDU und SPD verlieren 10 Sitze und damit die Mehrheit. Ihre arrogante Politik zu Stuttgart 21 (Abriss Hauptbahnhof), Wasserverkauf und Feinstaub wurde abgestraft.
(Bild: Faschingswagen: OB Schuster (CDU) ist das Lachen vergangen, Stadtrat Hannes Rockenbauch mit Perücke)

Neu war das Thema Mobilfunk, das die GRÜNEN.pdf >> und die SÖS.pdf >> erstmals im Programm hatten.

Im Stadtteil West (ca. 60.000 Einwohner),
in dem unsere Bürgerinitiative arbeitet, legten die GRÜNEN gegenüber 2004 von 29,8 % auf 35,8 % zu, die SÖS von 2,0 % auf 5,8 %.
Ein Mitglied unserer Bürgerinitiative kandidierte auf der SÖS Liste und erreichte den 4. Platz mit 15 847 Stimmen.
In den Straßenzügen, in denen unsere BI aktiv ist, erreichten GRÜNE, SÖS und LINKE zusammen bis zu 56 %, die SÖS bis zu 8,2 % (Wahlkreis 23).
(Bild: Die GRÜNEN in Jubelstimmung)

Die Bürgerinitiative freut sich über das Gesamtergebnis, die Stuttgarter Bürgerinitiativen haben jetzt viele Vertreter ihrer Interessen im Gemeinderat.

Es wird den Seilschaften der bisherigen Einheitspartei CDUSPDFDP nicht mehr leicht fallen, die Vorschläge für eine umweltgerechte Kommunalpolitik zu übergehen. Wir freuen uns auf die Zusammen­arbeit mit den GRÜNEN, der SÖS, den Linken und vielleicht auch einer geläuterten SPD. Zusammen hätten sie die Mehrheit mit 31 Stimmen, und bei Stuttgart 21 und Mobilfunk sind einige SPD Ortsvereine schon lange nicht mehr auf der Linie der Seilschaften.
Auch die evangelische Kirche, die zu Stuttgart 21 und beim Mobilfunk mit den alten Stadt - Seilschaften paktiert, sollte jetzt umdenken: Stellt sie sich jetzt auf die Seite der Bürger, die für den Schutz der Umwelt gestimmt haben, oder kungelt der Oberkirchenrat und Stadtdekan Ehrlich weiter mit den Geschäftemachern?

Es wird spannend. Die Stuttgarter Bürgerinitiativen, zusammengeschlossen im Klima-und Umweltschutzbündnis Stuttgart (KUS) >> werden ihren außerparlamentarischen Druck erhöhen.

Voor het originele artikel zie:
www.der-mast-muss-weg.de/ .



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