Duitsland: Belverbod in overheidsgebouw te Ulm.

donderdag, 04 juni 2009 - Categorie: Berichten Internationaal

In Ulm is in de nieuwbouw van de Handwerkskammer (een soort Kamer van Koophandel voor handwerkers - Stopumts) om gezondheidsredenen een belverbod van kracht.
Dit verbod is ingevoerd omdat het gebouw een soort kooi van Faraday vormt voor schadelijke Elektromagnetische straling van buitenaf. Daardoor werkt een mobieltje binnen echter des te krachtiger.


Bron: Südwest Presse 4 juni 2009

Schonraum ohne Handystrahlung

Verbotsschilder machen es allen Besuchern der Handwerkskammer klar: Es gilt ein Handyverbot. Dies hat baubiologische Gründe.

FRANK KÖNIG


In der Handwerkskammer Ulm gilt ein Handyverbot. Foto: Maria Müssig Ulm Heutzutage können sich unter 30-Jährige anscheinend eher ein Leben ohne Partner als ohne Handy vorstellen. In der Handwerkskammer Ulm gibt es dennoch ein Handyverbot, das gerade vom Kammerparlament bestätigt wurde. Grund für das Verbot: Das 2007 eröffnete Rathaus des Handwerks an der Olgastraße ist gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt und stellt nach den Worten von Christiane Birnbaum, auch zuständig für die Kammerfinanzen, eine Art faradayschen Käfig dar.

Wenn innerhalb des abgeschirmten Raums mobil telefoniert werde, vervielfache sich die gesundheitsschädliche Strahlung. Die Handwerkskammer hatte die elektromagnetischen Wellen schon im Ausweichquartier an der Keltergasse messen lassen. Die Telekom-Antennen an der Olgastraße und die zahlreichen Mobilfunkstationen in der City sorgten für erhöhte Werte. Kollegen klagten über Beschwerden.




Daher befindet sich hinter der vorgehängten Fassade des Kammerneubaus nun eine geerdete Karbonschicht, auch die Wärmeschutzverglasung hält den Elektrosmog ab. So beträgt die Mobilfunkstrahlung im Gebäude 1,1 Mikrowatt pro Quadratmeter, direkt außerhalb sind es 4556 Mikrowatt. Gesundheitliche Belastungen beginnen offenbar bei 1000 Mikrowatt. ''Das sind physikalisch gemessene Werte'', betont Christiane Birnbaum, ''es ist also kein esoterischer Schnickschnack.'' Sie betrachtet den Neubau als ''Schonraum'' für die 70 Mitarbeiter der Kammerverwaltung. Die Kabel in den Hohlböden sind ebenfalls abgeschirmt, man habe bewusst auch auf Teppichböden verzichtet.

Christiane Birnbaum steht auf dem Standpunkt, dass nicht zuletzt die Lehrgangsteilnehmer in der Kammer vom Handyverbot profitieren, weil es für eine ruhigere Lernatmosphäre sorgt. Es werde jedoch niemand gemaßregelt, wenn er sein Mobiltelefon angeschaltet lässt.

Bei dem ganzen Abschirmungsverfahren hat sich die Kammer von einem Baubiologen beraten lassen. Nach vielen Gesprächen über die technischen und gesundheitlichen Aspekte elektromagnetischer Strahlung vertritt Christiane Birnbaum auch klar die Meinung: ''Handys gehören nicht in Kinderhände, das muss eine Notfalllösung bleiben.''

Voor het originele artikel zie:
www.suedwest-aktiv.de/region/swp_neuulm/ulm_und_neu_ulm/4383610/artikel.php?SWAID=cd7fb1e870c12c417fa9eb086b070ee0 .



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