Oostenrijk: Over intimidatie van critici der telecomindustrie, een ingezonden brief.

donderdag, 11 december 2008 - Categorie: Berichten Internationaal

Navolgende ingezonden brief verscheen in de Oostenrijkse krant Salzburger Fenster. Ter documentatie en archivering de oorspronkelijke tekst:

Bron: Salzburger Fenster, 10 december 2008

Einschüchterung von Mobilfunkkritikern?
Reaktionen, Wünsche & Kritik

Man hat den Eindruck, dass jeder, der sich mit der Mobilfunkindustrie und -lobby anlegt, unruhig lebt. Dies habe ich am eigenen Leib erleben müssen, als mir vor gut zehn Jahren nach der Teilnahme an einer ORF-Diskussionsrunde ein ehemaliger Mobilkom-Werbechef in Gegenwart eines Salzburger Universitätsprofessors sinngemäß entgegenschleuderte: „Und Sie halten sich da gefälligst raus, Sie möchten doch ruhig leben!“ Dieser Schuss vor den Bug reichte mir, und ich zog mich aus der ersten Linie der Kritiker zurück. Weitere „Zielscheiben“ sollten später Padutsch und Dr. Oberfeld werden. Nach einer „Help-Sendung“ in Graz, in der ich mit dem ehemaligen Chef von max.mobil diskutierte, erklärte mir Frau Stöckl, welchem Druck sie ausgesetzt war, als sie den „Mobilfunk“ auf ihre Themenliste setzte: „Sie glauben gar nicht, wer da alles interveniert hat!“ In Salzburg erinnern wir uns, wie Padutsch die Daumenschrauben angezogen wurden und staunen, wie jetzt österreichweit mit kostspieligen Rieseninseraten gegen Dr. Oberfeld vorgegangen wird. Fazit: Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass da irgendetwas nicht stimmen kann, wenn gegen Kritiker derart unverhältnismäßig vorgegangen wird. Es geht ja auch um sehr viel Geld und Macht in dieser „Zukunfts“branche. Die energische und überproportionale Vorgehensweise der Mobilfunkindustrie bestätigt, was mir schon vor Jahren ein Techniker der Stadt Salzburg „verraten“ hat: „Hinter verschlossenen Türen weiß man bei den ,Verursachern’ des terrestrischen Mobilfunks sehr wohl über die Problematik Bescheid.“ (Zur Klarstellung: Ich bin lediglich Gegner der terrestrischen Funkübertragung, nicht der satellitengestützten!) Nach außen hin aber wird auf Glanzpapier und mit einem gigantischen Werbeeinsatz die heile Mobilfunkwelt vorgegaukelt und die potenziellen „Krankmacher“ (= Handies) würden am liebsten schon an Säuglinge verschenkt.

Mag. Armin Fitzka
5020 Salzburg

Voor het origineel zie:
www.salzburger-fenster.at/rubrik/leserbriefe/4308/einschuechterung-von-mobilfunkkritikern_11054.html .



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