Oostenrijkse thriller: Dr Oberfeld zou studie ''Hausmannstätten'' teruggetrokken hebben''. Upd

zondag, 09 november 2008 - Categorie: Berichten Internationaal

Volgens berichten van de zijde der telecomindustrie zou Dr. Gerd Oberfeld zijn ophef veroorzakende studie over de incidentie van kankergevallen rond de zender Hausmannstetten teruggetrokken hebben. Aldus een mededeling van Forum Mobil, de belangenorganisatie van telecomproviders.
Daarentegen verklaart Dr. Oberfeld in een persbericht uitgegeven via zijn advocaat dat hij zijn studies over het verband tussen gezondheidsschade en mobiele telefonie niet terugtrekt maar zijn onderzoek zal uitbreiden naar andere plaatsen in Oostenrijk waar vroeger zenders gestaan hebben.
Uw verslaggever van Stopumts sprak Dr Oberfeld persoonlijk vorig weekend op een congres van Gigaherz in Zwitserland (27 oktober 2008). Daar verklaarde Dr. Oberfeld op een rechtstreekse vraag van Stopumts over dit onderwerp dat ''op dit moment niet meer vastgesteld kan worden of de zender nu bestaan heeft of niet''.

Volgt hieronder allereerst de mededeling van Forum Mobil, daaronder in het Engels de persmededeling van Dr. Oberfeld.

FMK: Dr. Oberfeld zieht Krebsstudie zurück

Bestätigung: Keine C-Netz-Anlage in Hausmannstätten

„Die gerichtliche Einigung und das Einsehen von Dr. Oberfeld, dass es keine C-Netz-Anlage in Hausmannstätten gegeben hat, ist wichtig“, erklärt FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier anlässlich der heutigen Einigung. Der auf Wunsch von Dr. Oberfeld heute geschlossene gerichtliche Vergleich zur Klage vor dem Landesgericht Salzburg zur Krebsstudie zeigt, dass es seitens mobilkom austria nur um die Klärung der Frage und den wissenschaftlichen Anspruch ging. „Mit dem Eingeständnis ist im Sinne der Sache alles geklärt und es wird einer Mythenbildung vorgebaut. Diese Krebsstudie ist falsch und darüber müssen alle Betroffenen raschest informiert werden, um weitere Aufregungen und Schäden zu vermeiden.“
Der Salzburger Umweltmediziner und Referent der österreichischen Ärztekammer, Dr. Gerd Oberfeld, hatte in einer Studie im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes Steiermark ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von 200 Metern durch eine Mobilfunkanlage (C-Netz) im Raum Vasoldsberg/Hausmannstätten im Zeitraum zwischen 1984 und 1997 festgestellt. Allerdings: An diesem Standort gab es nie eine C-Netz-Anlage und bis 1994 überhaupt keine Mobilfunkstation. Die österreichischen Mobilfunkbetreiber, die sich alle mit der Klage solidarisch gezeigt haben, knüpfen an das Einlenken des Studienautors auch die Hoffnung nach „einer Versachlichung der Diskussion und der Umsetzung von Leitlinien für gute Forschungspraxis in Österreich.“

Klage war unausweichlich geworden: Grundlage wissenschaftlichen Arbeitens nicht eingehalten
Nachdem sich Dr. Oberfeld geweigert hatte, die – durch Luftbildaufnahmen, Zeitzeugen, Bestätigung durch das Verkehrsministerium, Wählamtsmappe, Aufzeichnungen der C-Netz-Standorte – eindeutige belegteTatsache zur Kenntnis zu nehmen, dass es keine C-Netz-Station in Hausmannstätten gab und somit der Grundlage seiner Untersuchung nicht gegeben war, blieb kein anderer Weg als die Klage. „Diese Entscheidung wurde sehr lange überlegt und gut abgewogen. Wissenschaft darf (fast) alles, nur nicht frei von Fakten sein. Denn das hieße die wissenschaftliche Basis zu verlassen und der Willkür Tür und Tor zu öffnen. Hier wurde eine Grenze überschritten, denn der Ausgangspunkt der Studie waren konkrete Schicksale von Bewohnern Hausmannstättens. Diesen Menschen wurde mittels einer Studie glaubhaft gemacht, dass die Ursache für ihre Krebsfälle und ihr Leid ausgeforscht wurde,“ erinnert Maier an die Beweggründe für die eingereichte Klage. „Das ist gefährlich und widerspricht der objektiv gebotenen Sorgfaltspflicht, die Dr. Oberfeld auch als Arzt und Vertreter des österreichischen Gesundheitswesens hat“, kritisiert Maier.
Negative Folgen für Wissenschaftsstandort Österreich sind abzuwenden
„Der Schaden ist leider schon angerichtet und der Wissenschaftsstandort Österreich international ordentlich ramponiert worden. Jetzt geht es um Schadensbegrenzung“, nimmt Maier diese Causa auch stellvertretend für die Situation rund um die österreichische Mobilfunk-Wissenschaft zum Anlass der Kritik und fügt hinzu: „Es darf schon die Frage gestellt werden, warum sich die negativen und dubiosen Vorgänge in der österreichischen Forschungslandschaft auf Mobilfunk konzentrieren?“ Maier sieht in der Causa auch eine Chance, „wenn „ähnlich wie beim damaligen Weinskandal, die richtigen Schlüsse gezogen werden.“ Es dürfe nichts unter den Teppich gekehrt werden. Die Reputation der österreichischen Wissenschaft und das Vertrauen in das österreichische Gesundheitswesen stehe auf dem Spiel.
Mobilfunk-Dialog der Zukunft starten
Vielmehr gelte es gemeinsam hohe wissenschaftliche Qualitäts-Maßstäbe und Rahmenbedingungen zu setzen, die solche Arbeiten und Vorgehensweise einschränken und auch wieder eine Vertrauensbasis für die österreichische Wissenschaft schaffen helfen. Maier sieht das gemeinsame Ziel in der Erstellung von Leitlinien für gute Forschungspraxis (z.B.: unabhängige Wiederholbarkeit, statistische Belastbarkeit, Ausschluss von Co-Faktoren; Arbeiten müssen wissenschaftlicher Überprüfung standhalten; Messungen durch in Österreich akkreditierte Mess- und Prüfinstitute; Beurteilung des gesamten wissenschaftlichen Kenntnisstandes; interdisziplinäre (fächerübergreifende) Forschung und genaue Überprüfung des Einsatzes von Steuergeldern für Forschungsarbeiten). „Gelänge es diese Richtlinien zu etablieren, dann könnte die sogenannte Spreu vom Weizen getrennt und der Startschuss für eine sachlichere Mobilfunk-Diskussion gegeben werden“, zeigt sich Maier überzeugt von der Notwendigkeit eines solchen Regelwerkes und kündigt an, „in den nächsten Wochen und Monaten auf die zuständigen Gremien zuzugehen und den Mobilfunk-Dialog der Zukunft zu intensivieren.“


Persbericht Dr. Oberfeld:

On November 3, 2008, a settlement—resulting from the fact-based
exchanges in the legal action between Dr. Gerd Oberfeld and Mobilkom
Austria AG—was reached. In this settlement, Dr. Gerd Oberfeld
acknowledges that there was no C-Network mobile phone transmitter
installed at the telephone exchange center Hausmannstätten. Austrian
mobile phone service providers as well as the FMK use this settlement
as an opportunity to claim that Dr. Gerd Oberfeld would have admitted
in this settlement that the cancer study was wrong, that it supported
the creation of myths, that the fundamentals of the scientific method
were not followed, and thus the study had been retracted. If reading
the actual settlement text from November 3, 2008, however, one
realizes that all these claims do not correspond to the settlement
closure agreed upon.
It is correct that Dr. Oberfeld acknowledges that there was no CNetwork
mobile phone transmitter installed at the Hausmannstätten
telephone exchange center. As part of his investigations, Dr. Oberfeld
had been informed by a witness that there had been a C-Network
mobile phone transmitter installed at the Hausmannstätten telephone
exchange center. These and other statements by witnesses caused Dr.
Oberfeld to perform the study and provided the basis for the scientific
conclusions. Within the framework of the legal action, this evidence
could not be confirmed. However, it is incorrect to state that Dr.
Oberfeld closed the legal settlement because Mobilkom Austria AG
would have been able to provide evidence to the contrary. Likewise,
the settlement of today certainly does not question the scientific
conclusion that mobile phone radiation can be a cause of disease as
could be demonstrated in several studies. Dr. Oberfeld has no
problems with correcting former assumptions, and based on that, to
conduct further analyses and scientific investigations. Dr. Gerd
Oberfeld always was of the opinion that the issue “Mobile Phone
Radiation – Potential Causes of Disease” should definitely be resolved
in a fact-based manner; Dr. Oberfeld welcomes any willingness by
mobile phone service providers to participate in this process.
As a next step, Dr. Gerd Oberfeld intends to investigate across Austria
whether in other locations with telephone exchange centers incidence
of disease occurred. If so, Dr. Gerd Oberfeld will then extend his
scientific investigations to these locations. Results remain to be seen.
Since, in their press releases, the mobile phone providers or the FMK,
respectively, indicated their interest in participating in an objective
mobile phone debate, Dr. Oberfeld assumes that they do have an
interest and will also participate accordingly. Based on the settlement
reached today, there is a unique opportunity to support the scientific
investigations with total transparency and sincerity.
Inquiries should be directed to:
Dr. Phillip Lettowsky
Tel. 0662/84 84 48
lawoffice@lettowsky.at

Zie voor de originele berichten:

www.fmk.at/content.php?id=137&cb=201_1063 . en

www.diagnose-funk.org/downloads/2008113pmoberfeldeng.pdf .


De oorspronkelijke berichtgeving over deze omstreden studie vindt u op:
www.stopumts.nl/doc.php/Onderzoeken/2389/5x_tot_8x_zoveel_kanker_bij_meer_dan_1.000_uw_m2+Oberfeld&hl=nl&ct=clnk&cd=10&gl=nl .

Zie in dit verband ook de bijdrage van Peter Hensinger in het artikel:
Artikelen/2998/zwitserland_gigaherz_6e_internationale_congres_electrosmog_slachtoffers. .

en het commentaar van Gigaherz op deze affaire:
gigaherz.ch/pages/posts/hausmannstaetten-aE28093-mobilfunkbetreiber-und-ihre-hintermaenner-verbreiten-neue-falschmeldungen1404.php .



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