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{Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos; 130 Studienergebnisse}    
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Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos; 130 Studienergebnisse
donderdag, 25 februari 2016 - Dossier: Algemeen


Bron (aanklikken): pdf/RF_schaedigt_Spermien_Embryos_Fruchtbarkeit.pdf
1 febr. 2016


Een overzichtsartikel met verwijzingen naar 130 publicaties over dit onderwerp

Zie verder ook: www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=1043

Studien belegen: Smartphones schädigen Fruchtbarkeit
Vorsorgemaßnahmen dringend notwendig

Die Ergebnisse der Studie von Prof. Martha Dirnfeld von der Technischen Universität Haifa zur Schädigung männlicher Spermien durch Mobilfunkstrahlung wird durch eine große Zahl wissenschaftlicher Studien gestützt. Hieraus kann und muss umgehend eine Vorsorgepolitik abgeleitet werden, fordert die Verbraucherschutzorganisation diagnose:funk.

Neue Studie der Universität Haifa bestätigt: Elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen schädigt Fruchtbarkeit
Verbraucherorganisation diagnose:funk dokumentiert mittlerweile 130 Studien und 13 Reviews, die Schädigungen von Spermien und Embryos nachweisen
Ärzte bestätigen Risiken des Mobilfunks für die männliche und weibliche Fruchtbarkeit
diagnose:funk empfiehlt anderes Nutzungsverhalten und fordert Vorsorgemaßnahmen und Kennzeichnungspflicht

Im neuen diagnose:funk Brennpunkt ''Smartphones und Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos'' wird diese Studienlage erstmals dokumentiert. 130 Studien und 13 Reviews weisen nach, dass die gepulste Mikrowellenstrahlung die Fruchtbarkeit gefährdet. Von den 130 Studien, die pathologische Effekte nachweisen, untersuchten 57 die männlichen Reproduktionsorgane, 73 die weiblichen. Die Effekte in fast allen aufgeführten Studien traten bei niedrigen Intensitäten unterhalb der Grenzwerte auf.

Jungen und Männer mit dem Smartphone in der Hosentasche, schwangere Frauen surfend mit dem TabletPC auf dem Schoß, ein alltäglicher Anblick. Sie setzen sich - meist unwissend - einer Strahlenbelastung aus, über deren Risiken die Forschung eindeutige Aussagen macht.

In Stellungnahmen bestätigen Ärzte aus Österreich und Deutschland diese Risiken. Die bekannte Reproduktionsmedizinerin Professor Dr. Ingrid Gerhard vom Netzwerk-Frauengesundheit stellt zu der diagnose:funk Veröffentlichung fest: ''Durch die Mobilfunk-Endgeräte kommt es zu Hoden- und Spermienschädigungen mit daraus resultierenden Hormon- und Fortpflanzungsproblemen bei Männern, zu Eireifungs- und Hormonstörungen bei Frauen und embryonalen/fetalen Fehlentwicklungen in der Schwangerschaft. Als Reproduktions- und Umweltmedizinerin appelliere ich an unsere politischen Entscheidungsträger, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Bevölkerung, besonders die Kinder, vor weiteren Strahlungsschäden zu schützen.''

In den vergangenen drei Jahrzehnten hat die durchschnittliche Spermienzahl um mehr als ein Drittel abgenommen. Gleichzeitig haben sich Spermienfunktionen (Anzahl, Beweglichkeit, Form von Spermien in der Samenflüssigkeit) dramatisch verschlechtert. Man geht davon aus, dass 20 Prozent der Männer zwischen 18 und 25 Jahren über eine unnatürlich niedrige Spermienanzahl verfügen. Mobilfunkstrahlung ist eine Ursache dieser Schädigungen, fast jeder ist ihr ausgesetzt ist. Sie kommt zu vielen Unfruchtbarkeit erzeugenden Umweltgiften dazu.

Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk fordert die Bundesregierung auf, endlich zu einer fundierten und öffentlich wirksamen Vorsorge-und Aufklärungspolitik überzugehen. ''Nur mit einer breiten Aufklärung über die vorhandenen und potenziellen Gefährdungen vor allem in Schulen, mit Nutzungsregeln und Empfehlungen zur Strahlungsminimierung sowie Tipps zur Verkabelung der Endgeräte kann ein Risikobewusstsein geschaffen werden. Eine Kennzeichnungspflicht von strahlenden Geräten, wie bei Zigaretten, ist im Sinne des Verbraucherschutzes dringend notwendig.“

Die Bundesregierung mache aber gerade das Gegenteil: „Sie fördert in Schulen die Einführung von kabellosen TabletPCs und die Installation von WLAN und erhöht dadurch die Risiken,'' kritisiert Jörn Gutbier. Neben den Kindern und Jugendlichen müssten auch Schwangere aktiv darüber informiert werden, das Smartphone nicht am Körper zu tragen, es im Regelfall zu deaktivieren und nur in Ausnahmefällen zu nutzen. Zu Hause sollte man auf alle dauerstrahlenden Geräte wie WLAN und DECT-Schnurlostelefone ohne Abschaltfunktion nach Möglichkeit zu verzichten. Eine vorbildliche Aufklärung betreibt die Österreichische Ärztekammer, mit ihren Handyregeln.


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