![]() | |||||
|
Arts wordt ziek van DECT telefoon Bron: blz. 5 en 6 van dit artikel: www.saez.ch/pdf/2004/2004-03/2004-03-1299.PDF . Titel: Gedanken und Anregungen zum Thema «Mobile Kommunikation und Gesundheit» Geschreven door: Dr. Med. E. Steiner-Rüedi Vertaling eerste alinea's Dr. E. Steiner Rüedi woont inmiddels 5 jaar met haar familie in een eengezinswoning in Duitsland. De eerste 2 maanden voelde ze zich heel goed daar. Daarna kwam het ineens, van de een op de andere dag: Een gedrukte stemming, vermoeidheid overdag, concentratiestoornissen, innerlijke onrust, verminderde belastbaarheid (stressgevoeligheid), hoofdpijnen en nekpijnen en gevoeligheid voor infecties. Ze ontwikkelde al snel een afkeer tegen het huis en ze ging met de matras onder de arm op zoek naar betere slaapplekken. Ze kocht een nieuw bed en verbeterde haar leefgewoonten, maar helaas: Alles bleek tevergeefs. De maanden gingen voorbij en de klachten bleven constant. Ze kon haar depressieve toestand zelf diagnosticeren, arts zijnde. Haar gevoel en intuitie zeiden echter dat ze niet bij de psychiater moest zijn, maar bij een bouwbioloog (Baubioloog). Deze constateerde al snel een hoge belasting door gepulste hoogfrequente elektromagnetische straling in haar huis. De boosdoener was een draadloze huistelefoon volgens de DECT standaard, die zij en haar man 2 maanden nadat ze verhuisd waren gekocht hadden. (Lees meer over DECT: Veel%20gestelde%20vragen/99 ) De blootstelling aan straling werd weggenomen door de stroomstekker uit het DECT basisstation te halen. Haar depressieve stemming verdween van de een op de andere dag, net zo snel als die gekomen was. De overige klachten hadden wat meer tijd nodig, maar binnen enkele weken waren alle klachten verdwenen. Naderhand kreeg ze helaas toch haar klachten weer terug, als ze in het huisje in de bergen zaten. Logischerwijs begon ze te zoeken naar een stralingsbron, maar ze kon niet direct iets vinden. Wel ontdekte ze dat ze alleen klachten had als haar onderbuurman ook op vakantie was in het huisje. Ze zocht de moed bij elkaar en ging naar de buurman in de onderliggende woning. Wat bleek: Als de buurman het huisje onderverhuurde was er een gewone analoge draadtelefoon in gebruik, echter wanneer de man zelf het huisje betrok, nam hij altijd zijn DECT telefoon mee. Het basisstation stond in zijn slaapkamer en was daardoor slechts 2 meter verwijderd van het bed van de arts. Duitstalig origineel, blz 5 en 6 Ein Erlebnisbericht: Plötzlich aufgetretene «funktionelle Beschwerden», die Feststellung einer hohen Belastung mit gepulster Hochfrequenzstrahlung und das prompte Verschwinden der Symptome nach Beseitigung der Strahlenbelastung geben Anlass zu Gedanken zum kontroversen Thema Elektrosmog aus der Sicht einer Ärztin. Ist Elektrosmog für die Schulmedizin ein Thema, und warum eigentlich nicht? – Ein Appell an die Ärzteschaft, sich vermehrt ernsthaft mit der potentiell krank machenden Wirkung von Hochfrequenzstrahlung auseinanderzusetzen. Vor fünf Jahren bezog ich mit meiner Familie ein älteres Einfamilienhaus. Nachdem ich mich in den ersten zwei Monaten sehr wohl gefühlt hatte, überkam mich praktisch über Nacht eine gedrückte Grundstimmung. Allmählich kamen weitere Symptome hinzu: Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, verminderte Belastbarkeit, Reizbarkeit, Kopf- und Nackenschmerzen und Infektanfälligkeit. Ich entwickelte eine Abneigung gegen das Haus und machte mich mit der Matratze unter dem Arm auf die Suche nach geeigneten Schlafstellen. Ich förderte die Bettwarenbranche, indem ich diverse Kopfkissen und sogar ein neues Bett kaufte. Ich optimierte meine Lebensgewohnheiten – allerdings vergebens. Die Monate vergingen, der Zustand setzte sich fest. Die «Ärztin» in mir beschrieb die Krankheit als depressives Zustandsbild mit funktionellen Beschwerden. Mein Erfahrungswissen und mein Gefühl führten mich schliesslich nicht zum Psychiater, sondern zu einem Baubiologen. Dieser fand im Haus eine nicht tolerierbare Belastung durch gepulste Hochfrequenzstrahlung. Die hauptsächliche Immissionsquelle war eine Schnurlostelefonanlage nach dem DECT-Standard, die wir zwei Monate nach Bezug des Hauses installiert hatten. Die Immission durch die DECT-Anlage wurde durch ein einfaches Ausstecken der Telefonanlage behoben. Meine depressive Grundstimmung verschwand, wie sie gekommen war, nämlich über Nacht! Die übrigen Beschwerden waren innert weniger Wochen ebenfalls weg. In der Ferienwohnung in den Bergen «rezidivierte» das Beschwerdebild. Deshalb begann ich auch hier nach einer möglichen Immissionsquelle zu suchen. Meine Beschwerden zeigten eine deutliche Assoziation mit der Belegung der Wohnung unter uns. War die untere Wohnung nicht belegt oder durch Untermieter besetzt, ging es mir gut. War der Besitzer selber in der Wohnung, stellten sich die genannten Symptome wieder ein. Ich fasste Mut und ging zum Nachbarn in der unteren Wohnung. Tja, meinte er, wenn er Untermieter habe, sei das gewöhnliche Analogtelefon mit eingebautem Gebührenzähler in Betrieb; wenn er selbst in der Wohnung sei, nehme er seine Schnurlostelefonanlage aus dem Schrank und installiere die Basisstation in seinem Schlafzimmer auf dem Nachttisch – in einer Entfernung von etwa 2 m unter meinem Bett … Mein gesunder Menschenverstand sagt, wenn dir etwas schadet, dann meide es. Was meint jetzt die Medizinerin in mir zu der fraglichen Unverträglichkeit einer Schnurlostelefonanlage? Der Zusammenhang meiner Beschwerden mit gepulster Hochfrequenzstrahlung und die Möglichkeit einer kausalen Verknüpfung weckten mein fachliches Interesse. Im Internet fand ich abendfüllende Informationen zum Thema Elektrosmog und Gesundheit aus der Warte ganz verschiedener Interessengruppen, von Betroffenen selber über Umweltvereinigungen und wissenschaftliche Experten bis hin zu Behörden. Ich wandte mich mit der Frage nach eventuellem Weiterbildungsangebot zum Thema Gesundheit und Elektrosmog an das FMHZentralsekretariat in Bern und gelangte so an die Vereinigung Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz. Nichtswissend mache ich also die persönliche Erfahrung, dass ich gepulste Hochfrequenzstrahlung schlecht ertrage. Dann erfahre ich, dass die Frage nach einer möglichen gesundheitsschädigenden Wirkung von gepulster Hochfrequenzstrahlung im Niedrigdosisbereich schon seit Jahren ein kontroverses Diskussionsthema von Forschung und Politik ist. Als Medizinerin und Betroffene kann ich weitere Forschung und einen vorsorgeorientierten Umgang mit nichtionisierender Strahlung natürlich nur bejahen. Als Betroffene kann ich ein leichtes Unbehagen nicht verleugnen. Das Verhältnis zwischen zu erforschendem Menschen und erkenntnisschaffender Methode ist verzerrt. Manchmal macht es den Anschein, dass die Methode den Menschen, sowohl den Arzt als auch den Patienten, beherrscht. Aber Medizin kann keine nüchterne Naturwissenschaft sein. Medizin ist lebendig und lebensnah. Schon als Assistentin habe ich den Brückenschlag zwischen Erfahrungswissen und aktuellem Wissensstand häufig vermisst. Eine genaue Anamneseerhebung und umfassende Beurteilung des einzelnen Kranken ist auch heute nicht nur von fallspezifischem Nutzen, sondern auch im Hinblick auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Medizinische Datenbanken, wo Ärzte Beobachtungen, Erfahrungswissen und Ungereimtheiten unbürokratisch an Wissenschaftler weitergeben könnten, wären heute technisch einfach und kostengünstig zu realisieren. Das gezielte Sammeln und Auswerten von Daten aus der realen Welt – medizinischer Alltag – könnte Wertvolles leisten bei der wissenschaftlichen Konzeption epidemiologischer Studien. Die Idee der evidenzbasierten Medizin liesse sich ausweiten zur Erforschung potentiell krank machender und gesundheitsfördernder Faktoren. Die Ärzteschaft im neuen Jahrtausend ist gefordert. Wirtschaftswachstum und Wohlstand fordern ihren Preis. Das krank machende Potential ist eventuell grösser als vermutet. Hierfür ist das Thema Elektrosmog und Gesundheit ein gutes Beispiel. Durch das vermehrte Wiedereinbinden von realer Umwelt und Erfahrungswissen in die Forschung könnte die Medizin leichter dem Wohl des einzelnen Patienten und der Bevölkerung dienen.
Ga terug naar het hoofdmenu
| ||||
| | |||||