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Ervaringsbericht van een 19 jarige studente Natuurkunde uit Duitsland    
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Ervaringsbericht van een 19 jarige studente Natuurkunde uit Duitsland
donderdag, 21 augustus 2008 - Dossier: Ervaringen burgers


Erfahrungsbericht einer 19-jhrigen Studentin

Ich bin jetzt Studentin im 1.Semester, Physik, in Erlangen. Von kritischen Stimmen gegen Mobilfunk habe ich vor ca. 3 Jahren zum ersten Mal gehrt. Zu diesem Zeitpunkt war ich selber noch im Besitz eines Handys und hielt diese Bedenken nicht fr vollkommen falsch, jedoch im Bezug auf junge, gesunde Menschen fr irrelevant und bertrieben. Es bewirkte aber, dass ich mein Handy zumindest in der Nacht ausschaltete. Als das Handy ein Jahr spter kaputt ging, besorgte ich mir, auch aufgrund von Geldmangel kein neues Gert und gewhnte mich sehr schnell wieder an die Freiheit, nicht ber jeden Schritt alle Freunde zu informieren.

Nun hrte ich aber auch immer konkretere Bedenken und erfuhr von rztlichen Auswertungen, von Beschwerden / Krankheiten, ausgelst angeblich durch Mobilfunk. Ich fand es sehr einseitig und unglaubwrdig, so viele verschiedene physische und psychische Krankheiten auf diese unsichtbaren, mit keinem der fnf Sinne erkennbaren Mikrowellen zu schieben.

Doch ich entdeckte mit der Zeit den 6. Sinn. Durch Gesprche, Erzhlungen, Vergleiche etc. fielen mir einige Ungereimtheiten auf, die teilweise doch recht eindeutig auf dieses, anscheinend sehr einseitig erforschte Gefahrenpotential hinweisen. Mglichst kurz:



1. Eine Freundin klagte besonders in Mathematik ber Kopfschmerzen und bekam auch immer einen roten Kopf bzw. fleckige Wangen: Konzentration? Jedoch fiel uns dann auf, dass dies nur in einem Gebude der Schule der Fall war; hatten wir im anderen Trakt Unterricht (gleiches Fach) fehlten Kopfschmerzen sowie die Rtung.

2. Im gleichen Trakt, mit den Fenstern in dieselbe Richtung, befindet sich das Mathe/Physik Lehrerzimmer. Insgesamt 3 Physik/Mathe Lehrer sind in den letzen 2 Jahren an 2mal leichtem, einmal schwerem Tumor erkrankt. Insgesamt gab es an der Schule in den letzen 5-6 Jahren 5 Tumor-erkrankte Lehrer

3. Im Winter fuhr ich meistens mit dem Bus in die Schule. Als ich regelmig mit Kopfschmerzen nach 20min Fahrt ankam, schob ich es zunchst auf fehlende Frischluft und Bewegung (sonst fahre ich Fahrrad). Fuhr ich einen Bus spter (deutlich weniger Schler) merkte ich nichts. Um dicken Luft zu entgehen, setze ich mich dann mglichst hinter geffnete Fenster, es nderte nichts an den Kopfschmerzen.

4. Ich fragte immer mehr Freunde und Bekannte und erfuhr hnliche Geschichten. Selbst wahre Handy-Liebhaber gaben stechende Kopfschmerzen nach Telefonaten zu, nahmen diese jedoch in Kauf, fr das nette Gesprch. Wieder andere, die auch auf DECT-Telefone aufmerksam gemacht wurden, bzw. die Eltern sie austauschten hatten anschlieend viel besseren Schlaf (keine Einschlafprobleme)

5. Es knnte ewig so weitergehen, aber im Vergleich zu noch wesentlich schlimmeren Beispielen von Menschen, die in der Nhe von Mobilfunkanlagen wohnen, nicht sehr bedeutsam. Noch eines mchte ich jedoch erwhnen und zwar Partys. Nirgendwo sonst klagen so viele Menschen ber Kopfschmerzen, und das vor Coffein! oder Alkohol-Konsum. Dazu kommt, das egal ob in Kneipen, Cafes oder Diskos meine Freunde relativ schnell (ca. 23:00) mde werden und Kaffee trinken, wogegen auf privaten Feiern, mit wenigeren Leuten, die meisten sehr viel lnger fit sind und berhaupt keinen Kaffee bentigen

6. Jetzt suchen meine Freundin und ich eine Wohnung in Erlangen, es ist sowieso schwer dort unterzukommen, aber eine zu finden die nicht von Mobilfunkwellen belastet ist, ist wohl nahezu unmglich. Dazu kommt, dass ich nach 3-monatigen erholsamen Ferien, schon auf der ersten Zugfahrt um 7 Uhr frh die altbekannten stechenden Kopfschmerzen wiedererkannt habe (der Zug ist gut klimatisiert), fahre ich einen spteren Zug, ca. um 8 Uhr, schtzungsweise nur 1/4 der Personen des frheren Zug, ist kaum etwas zu merken und man kann sich gut konzentrieren. Dementsprechend ist es im 7-Uhr Zug unmglich ein Buch zu lesen, selbst wenn man sich mit aller Macht darauf konzentriert



Bis heute ist das ffentliche Interesse fr dieses Thema nahezu null! Die Meinung ist nach wie vor, einige wenige, offiziell ca. 11% sind sog. Elektrosensible, der Rest merkt doch davon nichts. Das ist falsch. Ich denke es hat auf jeden Auswirkungen, nur, die einen bemerken sie vielleicht nur unbewusst, andere nehmen sie hin man muss mit dem Fortschritt gehen und bei manchen mit starke Auswirkungen und Krankheiten gibt es vielfltige andere Erklrungen (Stress, Psyche...) - nur wenn auch das mit dem Mobilfunk gekoppelt ist, stecken sie in einem Teufelskreis.

Und noch eines ist auffllig und unheimlich: die Augen. Ich schaue Menschen gerne in die Augen, hufig erkennt man daran Stimmung, Laune etc. Nachdem ich auch Freunde darauf aufmerksam mache, beginnen wir zu suchen: nach Augen ohne dunkle Ringen darunter, Augen ohne geschwollene Lieder, Augen die frhlich, neugierig und zukunftsfreudig in die Welt schauen, nicht solche die mde, gestresst und ergeben, dem Schicksal Aspirin zum Frhstck, Mittag und Abend in die Welt stieren. Ich bin noch nicht alt genug, um persnliche Vergleiche als Beweise heranzuziehen, aber durch Gesprche mit Eltern, Omas etc. aber auch Bchern (alte, sowie heutige) bekommt man den Eindruck, dass sich nicht allein durch die neue Lebensweise, die Menschen so verndert haben, so mde geworden sind...

Erlangen, Dezember 2005 19-jhrige Studentin


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