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Luxemburg: Parlement vergaderde over gezondheidsaspecten plaatsing telecomzendmasten.    
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Luxemburg: Parlement vergaderde over gezondheidsaspecten plaatsing telecomzendmasten.
donderdag, 19 mei 2011 - Dossier: Internationale berichten


Het parlement in Luxemburg vergaderde over zendmasten voor mobiele telefonie. De vragen die ter sprake kwamen waren of ze schadelijk zijn en waar ze geplaatst mogen worden. Twee opmerkelijke aspecten: de huidige toegestane emissiewaarde is 3 V/m, zeer ruim onder de Nederlandse norm van 60 resp. 81 V/m. Bovendien ligt aan de discussie in Luxemburg jurisprudentie uit 2009 ten grondslag waarin de rechter oordeelde dat de wetenschappelijke literatuur over het onderwerp geen bewijs aandroeg voor de onschadelijkheid der antennes met als gevolg dat aan het voorzorgsprincipe meer gewicht zou moeten worden toebedeeld:

Bron: Tageblatt.lub 11 mei 2011

Das Spiel mit der Gesundheit

Sind Mobilfunkantennen schdlich? Wo drfen sie installiert werden? Das Parlament hat sich am Mittwoch der Frage angenommen.

Die Grnen haben die Thematik der Mobilfunkantennen auf die Tagesordnung des Parlaments am Mittwoch setzen lassen. Als Grund geben sie ein Urteil des Verwaltungsgerichtes aus dem Jahre 2009 an. Die Richter hatten damals zwei Einwohnern aus Crauthem in letzter Instanz recht gegeben, die gegen die Inbetriebnahme von sechs Mobilfunkantennen ihrer Nachbarschaft geklagt hatten.

Das Urteil schaffte Jurisprudenz, weil es den Klgern nicht mehr die Beweislast aufbrde, sondern den Funkantennenbetreibern, die beweisen mssten, dass ihre Anlage nicht schdlich sei. Die Lektre wissenschaftlicher Studien zum Thema liefere keinen Beweis fr die Unschdlichkeit der Antennen. Aus diesem Grund sei es im Interesse der Betroffenen, gegen die Genehmigungen vorzugehen, so die Richter weiter. Das Vorsorgeprinzip war bis jetzt nicht im Gesetz eingeschrieben. Es wurde durch dieses Urteil gestrkt.

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Das Ziel des sektoriellen Mobilfunkantennenplanes ist es, eine optimale Abdeckung Luxemburgs zu erreichen, was den Handyempfang angeht, und parallel den Wildwuchs an GSM-Antennen zu vermeiden.
Ein groherzogliches Reglement von 2006 enthlt eine Kartographie der Installationen in allen Gemeinden des Landes. Das Institut luxembourgeois de rgulation (ILR) ist fr die Verwaltung dieser Karten verantwortlich.

Die Mobilfunknetzbetreiber mssen beim Innenministerium und beim Umweltministerium eine Genehmigung einholen, wenn sie eine Antenne aufstellen wollen. Jede Antenne muss auerdem beim ILR, der Umweltverwaltung und bei der Gewerbeinspektion (ITM) gemeldet werden. Wenn das Montieren einer Antenne spezielle Bauarbeiten voraussetzt, muss der Brgermeister seine Einwilligung geben. Er kann seine Erlaubnis verweigern, wenn die Mobilfunkstation in einem geschtzten Areal (Naturschutzgebiet, historisches Gebude ) installiert werden soll.

Wenn Antennen angebracht worden sind ohne die Genehmigung des Brgermeisters, die aber im sektoriellen Plan htten vorgesehen werden knnen, hat der Antennenbetreiber drei Monate Zeit, um die Gemeinde ber die Existenz der neuen Station zu informieren. Das Gemeindeoberhaupt hat seinerseits dann auch drei Monate Zeit, um seine Entscheidung zu treffen. Das Reglement besagt auch, dass alle Stationen, die nicht mehr benutzt werden, vom Netzbetreiber, innerhalb eines Monats beseitigt werden mssen.

Der Plan sieht ebenfalls die Schaffung einer Sonderkommission vor. Sie soll die Umsetzung des sektoriellen Planes begleiten und die Einhaltung der geltenden Gesetzgebung berwachen. (rh) Das Urteil schaffte Jurisprudenz, weil es den Klgern nicht mehr die Beweislast aufbrde, sondern den Funkantennenbetreibern, die beweisen mssten, dass ihre Anlage nicht schdlich sei. Die Lektre wissenschaftlicher Studien zum Thema liefere keinen Beweis fr die Unschdlichkeit der Antennen. Aus diesem Grund sei es im Interesse der Betroffenen, gegen die Genehmigungen vorzugehen, so die Richter weiter. Das Vorsorgeprinzip war bis jetzt nicht im Gesetz eingeschrieben. Es wurde durch dieses Urteil gestrkt.

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Globalbelastung

Das Gericht sagte auch, dass im Fall, mehrerer Betreiber an einem Standort die Globalbelastung jeder Antenne bei der Genehmigungen bercksichtigt werden msste und nicht nur der Emissionswert der einzelnen Antennen.

Alle Redner waren einverstanden, den Gesundheitsschutz zu verbessern und den sektoriellen Plan an die neusten medizinischen und technischen Erkenntnisse anzupassen. Die Einfhrung neuer Grenzwerte blieb aber umstritten ebenso wie die Ausarbeitung regionaler Mobilfunkplne. Im Augenblick schreibt das Gesetz einen Hchstwert von 3 Volt/Meter vor. Gefordert wird ein neuer Hchstwert von 0,6 Volt/Meter.

Kontrolle ist besser

Einige Parlamentarier untersttzten den Vorschlag von ''di grng'', regelmige Messungen in der Nhe der Antennen vorzunehmen und das Gesundheitsministerium in die Genehmigungsprozedur der Anlagen einzubinden. Auf diese Weise knne der Schutz der Bevlkerung am besten garantiert werden.

Voor het originele artikel zie:
www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Das-Spiel-mit-der-Gesundheit-14927492 .


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