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Zwitserland: Spaarlampen vanwege straling om gezondheidsredenen zeer omstreden.    
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Zwitserland: Spaarlampen vanwege straling om gezondheidsredenen zeer omstreden.
dinsdag, 16 februari 2010 - Dossier: Internationale berichten

Spaarlampen: nauwelijks op de markt en nu al zeer omstreden, aldus een artikel in de Berner Zeitung. Een nieuwe studie die nog niet gepubliceerd is, is uitgevoerd met nieuwe meettechnieken en zou wel eens verontrustende resultaten kunnen geven, aldus de krant. En daarmee komt Zwitserland in een moeilijke positie aangezien dat land in Europa het voortouw genomen heeft bij de invoering van spaarlampen. Het gloeilampenverbod in Europa was daar een uitvloeisel van.

Bron: Berner Zeitung 10 Febr. 2010

Kaum eingeführt und schon umstritten

Auteur: Niklaus Bernhard.

Neue Studien zeigen, dass die Sparlampen viel stärker strahlen, als bis jetzt angenommen. Der Bund hat dazu nun auch eine Studie gemacht. Noch ist sie unter Verschluss.

Gefährlich? Energiesparlampen stehen unter anderem wegen ihrer Strahlung in einem schlechten Licht.

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat zusammen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) in einer Studie die elektrische Strahlung, die von Sparlampen ausgeht, erneut untersucht. Die Resultate liegen bei den beiden Ämtern bereits auf dem Tisch, doch informiert wird erst in wenigen Wochen. Grund: Die Studie über die elektrischen Felder kommt wohl zu einem anderen Schluss als eine Studie aus dem Jahr 2004. Bereits damals liess das BFE gemeinsam mit dem BAG untersuchen, ob die elektromagnetischen Felder von Energiesparlampen für die menschliche Gesundheit gefährlich sind.

Umstrittene Studie

In dieser ersten Studie sind die Autoren zum Resultat gekommen, dass Energiesparlampen bezüglich elektromagnetischer Strahlung «kaum schlechter als Glühlampen» abschneiden. Energiesparlampen könnten ohne Bedenken als Mittel zur Reduktion des Energieverbrauchs empfohlen werden.

Diese Studie war bereits von Anfang an umstritten. Experten aus dem In- und Ausland kritisierten lautstark, dass nicht die richtige Messmethode angewendet worden sei, wodurch die Messwerte weit unter der tatsächlichen Belastung durch Elektrosmog von Sparlampen lägen.

«Man wird den Verdacht nicht los, dass die erste Studie die tatsächlichen Immissionen von Sparlampen zugunsten der eingleisigen Energiespardenker und der Sparlampenproduzenten verheimlichen wollte», sagt Peter Schlegel, Strahlungsexperte und langjähriger Kämpfer gegen alle Arten von Strahlungsquellen. Um dieser und weiterer Kritik zu entgegnen, liessen BFE und BAG eine zweite Studie verfassen. «Der methodische Ansatz ist anders und aufwendiger als bei der 2004er-Studie», sagt BFE-Sprecherin Marianne Zünd. Derzeit wird beim BAG und BFE darüber gebrütet, wie die Resultate der Öffentlichkeit im März kommuniziert werden.

Schweiz in Vorreiterrolle

Sollte die Studie tatsächlich belegen, dass eine Sparlampe in Kopfnähe viel stärker strahlt als zum Beispiel ein Computerbildschirm bei geringer Distanz und beim Einsatz von Sparlampen gesundheitliche Risiken bestehen, kommt das BFE in Erklärungsnot. Denn die Schweiz ist in Europa vorgegangen und war das erste Land mit Effizienzvorschriften für Haushaltslampen. Damit hat das BFE das Vorgehen in der EU beschleunigt, die dann letztes Jahr das «Glühlampenverbot» beschlossen hat.

Ausserdem erfüllen die viel gelobten Energiesparlampen die Anforderungen in vielerlei Hinsicht (noch) nicht. Laut einem Test des deutschen Konsumentenmagazins «Öko-Test» schneiden die Energiesparlampen im Falle von gerichtetem Licht wie bei einer Esstisch-, Schreibtisch- oder Leseleuchte mit Lampenschirm relativ schlecht ab. Zudem nimmt die Helligkeit einer Energiesparlampe im Laufe der Zeit deutlich ab.

Sparlampenhersteller werben mit der extrem langen Lebensdauer. Dadurch käme eine Sparlampe kostengünstiger als die alte Glühbirne. Laut Ökotest erreichen aber von 16 getesteten Modellen nur 7 die angegebene Lebensdauer. Ein weiteres Problem: Viele Energiesparlampe enthalten Quecksilber – und dieses giftige Schwermetall macht sie zum Sondermüll.

Wenig Sparpotenzial

In der Schweiz werden für die Beleuchtung laut BFE rund 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs benötigt. Doch selbst wenn alle Glühlampen durch Sparlampen ersetzt würden, reduziert sich der Stromverbrauch in der Schweiz nur um ein bis maximal zwei Prozent. Die EU gibt ein Sparpotenzial von vier Prozent an.

In Neuseeland hat die neue Regierung im vergangenen Jahr das Glühlampenverbot wieder über Bord geworfen. Gibt es auch in der Schweiz solche Bestrebungen? «Nein, das gibt es nicht», sagt Zünd vom BFE. Da die Schweiz praktisch alle Leuchtmittel importiere, würde ein solcher Schritt keinen Sinn machen.

Voor het originele artikel zie:
www.bernerzeitung.ch/bern/Kaum-eingefuehrt-und-schon-umstritten/story/29795888 .

Als reactie op dit artikel een op 12 febr 2010 gepubliceerde ingezonden brief van een ter zake deskundige electrotechnicus:

Die grosse Lüge bei den Sparlampen

Als Elektroniker mit langjähriger Hochfrequenzerfahrung möchte ich Folgendes festhalten:

1. Die Strahlungsdichte einer Sparlampe überschreitet die vergleichbare Smog-Energie von einem Handy um ein Vielfaches!

2. Bei der Herstellung von Sparlampen wird viel Energie verbraucht – eventuell sogar aus Kohle- oder Ölkraftwerken. Sie stammen oft aus Oststaaten sowie China.

3. Die Entsorgung ist fragwürdig. Sie enthalten, im Gegensatz zu Glühbirnen, hochtoxische Stoffe wegen der eingebauten Elektronik sowie Quecksilber in den Leuchtspiralen.

4. Dass BFE und BAG die neueste Studie noch unter Verschluss halten, weckt Zweifel und Misstrauen. Hat unser Staat Angst vor der Wahrheit?

5. Dass wir mit Sparlampen keine Energie sparen, ist das eine; dass wir uns mit Sparlampen im Wohnbereich auch aus optischer und wohnlicher Sicht in eine Sackgasse begeben, das andere. Werden wir vernünftig und lassen uns nicht von sogenannten «Fachverständigen» an der Nase herumführen! Ich werde mir mit gutem Gewissen einen Lebensvorrat an Halogen- und Glühbirnen zulegen. Diese in eine Fassung zu schrauben kann mir niemand verbieten.

Manfred von Gunten, Niederscherli

Voor het origineel van deze lezersbrief zie:
www.bernerzeitung.ch/bzforum/leserbriefe/Die-grosse-Luege-bei-den-Sparlampen/story/29291609 .


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