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Oostenrijk: Zwart geschilderd huis baart opzien in Bregenz    
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Oostenrijk: Zwart geschilderd huis baart opzien in Bregenz
zondag, 06 december 2009 - Dossier: Internationale berichten


Om zich te beschermen tegen de ziekmakende straling van een nabij geplaatste zendmast voor mobiele telefonie nam de Familie Suppan te Bregenz ingrijpende maatregelen; de slaapkamer werd verplaatst naar de strijkkamer, de speelkamer van de kinderen met stralingswerend aluminium bekleed en de voorzijde van het huis geverfd met speciale stralingswerende koolstofverf die normaal gesproken alleen gebruik wordt voor militaire en wetenschappelijke doeleinden:

Bron: vol.at 30 okt.2009

Ein Haus sorgt für Aufsehen

Neugierige Blicke zieht dieser Tage ein schwarzes Haus in Bregenz auf sich.

Bregenz. Spaziergänger werfen neugierige Blicke über den Gartenzaun. Nachbarn klingeln an der Haustüre, rufen an und wollen wissen, was hier vor sich geht. Das Haus wurde doch erst vor vier Jahren saniert, wieso wird nun schon wieder gestrichen? Und dann auch noch schwarz? Plakate im Garten des Hauses in der Stockachgasse kündigen es bereits an. Ein Nachbar vom „Netzwerk Risiko Mobilfunk Vorarlberg“ hat sie hier platziert. Die Vertreter des Netzwerks kritisieren schon seit Längerem den Wildwuchs an Antennenmasten in Vorarlberg. Ebensolcher wurde vor rund zwei Monaten von der Mobilkom auf dem Gelände des Bauhofes der Stadt Bregenz in der Druckergasse in Betrieb genommen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Familie Suppan, den Bewohnern des schwarzen Hauses. „Wir haben uns damals nichts dabei gedacht. Als die Mobilkom aber eine Gratis- Messung anbot, nahmen wir diese gerne in Anspruch“, erzählt Sonja Suppan. „Als die Messung dann aber extrem hohe Werte zeigte, war ich alarmiert und ich habe mich im Internet näher über elektromagnetische Strahlung erkundigt.“

Extreme Werte

Die Messung der Mobilkom im Haus der Familie ergab einen Wert von 2400 Mikrowatt pro Quadratmeter. Ein Baubiologe maß sogar rekordverdächtige 5600 Mikrowatt pro Quadratmeter. Recherchen von Sonja Suppan ergaben, dass die Höchstwerte an den 40 Messpunkten in Bregenz, die noch dazu im Freien erhoben werden, mit 2200 Mikrowatt pro Quadratmeter deutlich unter den Werten derer im Schlafzimmer und im Spielzimmer der Suppans lagen. Als Sonja Suppan dann bei den Kindern vermehrt gereiztes und aggressives Verhalten beobachtete, Besuch, der nichts von den Messungen wusste, plötzlich über Kopfschmerzen klagte und Nachbarn über Bauchschmerzen zu berichten wussten, musste Abhilfe her. Zunächst verlegten die Eltern ihr Schlafzimmer kurzerhand ins Bügelzimmer, das Spielzimmer wurde mit Alufolie tapeziert. „Dadurch konnten wir die Strahlung um rund 80 Prozent reduzieren“, sagt die besorgte Hausbewohnerin.

Schutzschild

Die vorläufige beste Lösung brachte dann aber eine schwarze Abschirmfarbe der britische Firma „YSHIELD“ mit Sitz in Deutschland. Bei der Farbe handelt es sich um eine Kohlenstofffarbe, die ansonsten Flughäfen, Militärstützpunkte oder wissenschaftliche Institute vor elektromagnetischer Strahlung schützen soll. „Als wir die Farbe dann endlich hatten, ging es von vorne los. Ich habe mit mindesten fünf Malern telefoniert, bis endlich einer das Experiment mit der Abschirmfarbe wagen wollte“, berichtet Sonja Suppan. Dank dieser konnte die Strahlung nun auf 150 Mikrowatt pro Quadratmeter gesenkt werden. Doch dabei soll es nicht bleiben. „Wir wollen erreichen, dass die Leistung des Mastes reduziert wird“, gibt sich die Familie kämpferisch. Bürgermeister Markus Linhart wurde bereits informiert. Demnächst soll ein Gespräch stattfinden. Und auch das Haus soll nicht so bleiben und wird noch in dieser Woche wieder mit einem gelben Anstrich versehen.

Voor het originele artikel met foto zie:
bregenz.vol.at/news/tp:meinegemeinde:bregenz/artikel/ein-haus-sorgt-fuer-aufsehen/cn/news-20091030-09240634 .


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