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Oostenrijk: Weens Artsengenootschap waarschuwt bij schoolbegin voor mobieltjes bij kinderen    
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Oostenrijk: Weens Artsengenootschap waarschuwt bij schoolbegin voor mobieltjes bij kinderen
maandag, 07 september 2009 - Dossier: Internationale berichten


Voor het begin van het nieuwe schooljaar in Oostenrijk waarschuwt het Weens Artsengenootschap opnieuw voor de gevaren van mobiele telefonie voor kinderen en refereert daarbij aan recent Australisch onderzoek:

Gerelateerd bericht: Berichten%20Internationaal/2829

Bron: APA/OTS 6 sept. 2009

Vor Schulbeginn: Warnung vor verantwortungslosem Umgang mit Mobiltelefonie

Ärztekammer verweist neben Gesundheitsschäden auch auf Sprachverfall und Kommunikationsdefizite - Eltern vermehrt in die Verantwortung nehmen -

Wien (OTS) - Rechtzeitig zu Schulbeginn mahnt die Wiener
Ärztekammer einen verantwortungsvollen Gebrauch von Handys
insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ein. Noch immer werde die
Gefahr der Handystrahlung in Österreich nicht wirklich ernst
genommen. Gerade bei Kindern aber müsse man auf eine mögliche
gesundheitliche Gefährdung im Umgang mit Mobilfunk achten und dürfe
die Risiken der Handy-Nutzung nicht unterschätzen, verlautete aus der
Ärztekammer. ****

Immer mehr Kinder in Österreich besitzen ein Handy. Dabei wird oft
auf die Gefahren vergessen, die ein solcher Umgang mit sich bringen
kann. ''Abgesehen von möglichen negativen medizinischen Langzeitfolgen sind das vor allem Schulden, Sprachverfall und
Kommunikationsdefizite'', betont der Präsident der Ärztekammer für
Wien, Walter Dorner.

Erst vor Kurzem hat eine australische Studie ergeben, dass die
intensive Handy-Nutzung das noch in Entwicklung befindliche Gehirn
von Kindern verändern kann. Typische SMS-Abkürzungen sowie ein
häufiger Gebrauch der Texterkennung verleiteten dazu, zwar schneller
zu denken und zu kommunizieren, aber gleichzeitig auch mehr Fehler zu
machen - und sich nicht weiter daran zu stören. Dies wiederum könne
zu Veränderungen von Denkmustern und Hirnstrukturen führen, so die
Autoren der Studie.

''Ich verstehe, dass Eltern in Handys auch eine Hilfe bei
wirklichen Notfällen sehen. Dass aber Schüler ihre Handys dauernd und
selbst während des Unterrichts aufgedreht lassen und telefonieren,
ist für mich unverständlich'', so der Ärztechef weiter. Oft seien es
sogar die Eltern, die während der Schulzeit Kinder anrufen und somit
den gesamten Unterricht stören würden. Dorner appelliert hier an das
Verantwortungsgefühl der Eltern, mit ihren Kindern das Gespräch zu
suchen und diesen einen verantwortungsvollen Umgang mit moderner
Mobiltelefonie näherzubringen.

Die von der Ärztekammer herausgegebenen ''10 medizinischen
Handyregeln'' seien nach wie vor ein wichtiger Leitfaden für den
sorgsamen Umgang mit Mobiltelefonen, betont Dorner. Jeder könne mit
einfachen Schritten wie wenige und kurze Telefonate oder das
Weghalten des Handys von Kopf und Körper während des Gesprächsaufbaus dazu beitragen, die Risiken entscheiden zu reduzieren, ohne dabei die Mobilität und die Sicherheit in Notfallsituationen zu verlieren, so der Ärztekammerpräsident.

Kein Grund für Entwarnung hinsichtlich der Tumorgefahr
Dorner weist auch darauf hin, dass sich abseits psychosozialer
Aspekte die Sorge um mögliche Langzeitgefährdungen durch übermäßige Exposition von Mobilfunkstrahlen nicht geändert habe. Nach wie vor weise die Datenlage zu den Langzeitfolgen in Richtung Verdopplung desTumorrisikos bei regelmäßiger Benutzung des Mobiltelefons - bei Kindern dürfte das Risiko sogar noch höher liegen.

Diese vorläufigen Daten seien zu besorgniserregend, um die von der Mobilfunkindustrie verharmlosenden Prognosen, wonach es bei Einhaltung der Grenzwerte zu keiner gesundheitlichen Gefährdung käme, zu glauben. Es sei ''äußert bedauerlich'', dass viele Warnungen von Medizinern und insbesondere der Ärztekammer in Österreich weiterhin nicht ernst genommen würden, betont der Ärztechef.

Es gäbe eine Reihe europaweiter Studien, die eindeutig von
möglichen Gefahren hinsichtlich eines Krebsgeschehens durch
Mobilfunkstrahlen sprechen, so Dorner weiter. ''Deshalb raten wir
generell, natürlich auch Erwachsenen, zur Vorsicht.'' Nach wie vor
werde in Österreich ''eine Verharmlosung betrieben, die bei der weiten
Verbreitung der Mobiltelefonie und dem wissenschaftlichen
Erkenntnisstand aus Sicht eines umfassenden Vorsorgegedankens
keineswegs zu rechtfertigen ist'', so der Ärztekammerpräsident
abschließend. (kmc)

(S E R V I C E - Die Plakate ''Strahlende Informationen: 10
medizinische Handy-Regeln'' können in der Pressestelle der Ärztekammer für Wien kostenlos unter Tel.: 01/51501-1223 DW oder E-Mail: pressestelle@aekwien.at . bestellt werden.
Plakat-Download auf der Homepage der Ärztekammer für Wien:
www.aekwien.at/media/Plakat_Handy.pdf.) .

Rückfragehinweis:
~
Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Dr. Hans-Peter Petutschnig
Tel.: (++43) 664/1014222
Fax: (++43-1) 51501/1289
hpp@aekwien.at
www.aekwien.at

Voor het originele bericht zie:
www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090906_OTS0013 .

of rechtstreeks de site van de Wiener Ärztekammer:
www.aekwien.at/1964.py# .


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