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Zwitserland: De draadloze maatschappij gaat aan haar eigen succes ten onder.    
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Zwitserland: De draadloze maatschappij gaat aan haar eigen succes ten onder.
donderdag, 09 juli 2009 - Dossier: Internationale berichten


Iedereen wil draadloos surfen maar niemand wil meer een antenne, aldus de hoogste baas van de Zwitserse provider Sunrise. Het dataverkeer explodeert maar de daartoe noodzakelijke antennes kunnen door hefgtige tegenstand van omwonenden niet geplaatst worden terwijl de benodigde hoeveelheid extra antennes door de toegenomen vraag zich verdubbeld. In plaats van 1000 extra antennes in de komende twee jaar wordt nu gerekend met een behoefte aan 2000 extra antennes in de komende 18 maanden. Zo graaft de draadloze industrie door haar gewiekste marketing en daardoor zelf veroorzaakte capaciteitsproblemen haar eigen graf.

Bron: Cash.ch 1 en 6 juli 2009

Sunrise-Chef klagt: Alle surfen, niemand will Antennen

Der mobile Datenverkehr explodiere, sagt Sunrise-CEO Christoph Brand zu cash. Aber die notwendigen Antennen könnten wegen des grossen Widerstandes der Bevölkerung nicht gebaut werden. Dennoch will Sunrise deutlich stärker wachsen als Swisscom und Orange.

Von Michael Kuhn

«Die Schweizer telefonieren und surfen immer mehr mobil», sagt Sunrise-Chef Christoph Brand zu cash. Der mobile Datenverkehr explodiere regelrecht. Um den Datenmengen Herr zu werden, müssten neue Antennen gebaut werden. Doch das sei schwierig. Brand: «Der Widerstand ist derzeit sehr gross.»

Alle wollten telefonieren und surfen aber niemand wolle eine Antenne haben. «Doch das geht technisch leider nicht.» Der Widerstand hat für Sunrise Folgen: Die Kosten pro Antenne und die Dauer zur Errichtung steigen. Derzeit dauere es von der Einreichung des Baugesuches bis zur Inbetriebnahme zwei bis drei Jahre.

Sunrise gibt sich kämpferisch

Trotz der Verzögerung im Antennenbau gibt sich Brand überzeugt, mit Sunrise stärker zu wachsen als die Konkurrenten Swisscom und Orange. Beide Unternehmen bestätigten gegenüber cash, dass sie dieses Jahr mit Umsatzrückgängen rechnen. Nicht so der Sunrise-Chef: «Wir haben andere Ziele. Und ich gehe davon aus, dass unsere Ziele erreichbar sind.»


Im Schweizer Mobilfunknetz droht der Datenkollaps

Jeden Tag werden mehr Videos und Internetseiten durch die Luft geschickt. Um die Datenflut zu bewältigen, müssten Swisscom, Sunrise und Orange in den nächsten 18 Monaten 2000 zusätzliche Antennen bauen. Doch Einsprachen und Beschwerden verhindern dies.

Von Michael Kuhn

Der mobile Datenverkehr explodiert. Bei Swisscom verdoppelt sich das Volumen alle 10 Monate. «Die Schweizer telefonieren und surfen immer mehr mobil», sagt Sunrise-Chef Christoph Brand zu cash. Um den Datenmengen Herr zu werden, müssten neue Antennen gebaut werden. Und zwar tausende.

Alleine Sunrise möchte dieses Jahr 450 Antennen errichten, für 2010 sind 450 UMTS- und 80 GSM-Standorte geplant. Zusammen mit den vorgesehenen Antennen von Orange und Swisscom müssten in den nächsten 18 Monaten schweizweit über 2000 neue Anlagen errichtet werden. Ohne droht ein Datenstau - oder im Extremfall gar der Kollaps.

Gegen jede dritte Antenne geht es vor Gericht

Tatsächlich sprechen die Netzbetreiber inzwischen offen darüber, dass «in Zukunft mit Kapazitätsproblemen zu rechnen ist», so Sunrise. In Zukunft heisst spätestens in eineinhalb Jahren. Das Problem: Die wachsende Opposition gegen neue Antennen-Standorte. «Der Widerstand ist derzeit sehr gross», sagt Christoph Brand.

Gegen vier von fünf neuen Antennen wird Einsprache eingereicht, gegen jede dritte gibt es ein Beschwerdeverfahren. Von der Akquisition bis zum Betrieb einer Anlage dauert es im Durchschnitt 18 Monate. Manchmal auch mehr als drei Jahre. Die Folge: Die nachgefragten Kapazitäten können nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden. Damit drohen künftig Internetzugriffe zu stocken oder lokal gar nicht mehr möglich zu sein.

Schon heute gibt es 30000 Mobilfunkstandorte

Auch der Auf- uns Ausbau auf die nächste Mobilfunkgeneration, wie etwa LTE, wird sich laut Swisscom verzögern. Mitverantwortlich dafür machen die Netzbetreiber auch die Schweizer Verordnung über die Nichtionisierende Strahlung (NIS). Diese schreiben um den Faktor zehn tiefere Grenzwerte vor als etwa in der Europäischen Union. Das bedeutet den Bau von beinahe zehn mal mehr Antennen, um dieselbe Leistung zur Verfügung zu stellen.

Derzeit gibt es in der Schweiz über 30000 Mobilfunk-Standorte, davon sind rund 8500 UMTS- und rund 10000 GSM-Antennen. Um das rasante Wachstum der mobilen Datennutzung zu befriedigen, müssen auch die nächsten Jahre alle zwölf Monate bis zu 1500 neue Antennen errichtet werden.


Voor de originele artikelen zie:
www.cash.ch/news/topnews/im_schweizer_mobilfunknetz_droht_der_datenkollaps_-818281-771 .
en:
www.cash.ch/news/alle/sunrisechef_klagt_alle_surfen_niemand_will_antennen-817865-448 .

(Met dank aan onze collega's van diagnose-funk)


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